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Cloud-Sicherheit: Was ist das Besondere an Cloud-Sicherheit und was sind die wichtigsten Merkmale?

In den vergangenen Jahren hat sich die Cloud-Technologie zu einer der wichtigsten und meistgenutzten in der IT-Branche entwickelt. Unternehmen aller Größen und Branchen nutzen die Vorteile der Cloud, um ihre Daten und Anwendungen effizient zu verwalten. Und trotzdem wird nach wie vor über den Aspekt der Sicherheit hinsichtlich der Cloud diskutiert. Zu Recht? In diesem Artikel werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Cloud und beleuchten speziell den Aspekt der Cloud-Sicherheit.

Ist die Cloud wirklich sicher? Auch heute, wo Cloud-Lösungen in unser aller Leben längst nicht mehr wegzudenken sind, ist die Sicherheitsfrage nach wie vor präsent. Diverse Studien und Erfahrungen in der Praxis haben gezeigt, dass Sicherheitsvorfälle in der Cloud im Grunde kontinuierlich eine Herausforderung darstellen: Datenlecks, unbefugter Zugriff, unzureichende Sicherheitskonfigurationen und unsichere Schnittstellen wurden als Hauptursachen für Sicherheitsverletzungen in der Cloud identifiziert. Eine Studie zur Cloud-Sicherheit 2022 von Thales ergab, dass 51 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass die Einhaltung von Vorschriften zum Schutz der Privatsphäre und des Datenschutzes in der Cloud komplexer ist als in On-premises-Netzwerken. Also doch lieber alles lokal speichern und nicht auf die Cloud setzen? Wir sind der Meinung: Doch. Sofern dem Thema Cloud-Sicherheit Rechnung getragen wird! 

Wie funktioniert Cloud-Sicherheit? 

Cloud-Sicherheit baut vor allem auf ein Prinzip: Zentralisierung. Ein dediziertes Cloud-Sicherheitskonzept ermöglicht die zentrale Verwaltung und Überwachung von Sicherheitsrichtlinien und ebenso eine zentrale Bereitstellung von Sicherheitsupdates und -patches. Zudem können Sicherheitsmaßnahmen wie Zugriffskontrollen und Verschlüsselung auf Unternehmensebene implementiert werden, um einheitliche Standards und Best Practices sicherzustellen.

Wenn externe Dienstleister eingesetzt werden, dann ist eines unerlässlich, damit die Cloud wirklich sicher ist: Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Cloud-Anbietern und ihren Endkunden. Die Verantwortung für die Sicherheit ist in der Regel zwischen den beiden Parteien geteilt und muss vertraglich geregelt werden. Oftmals gilt dabei: Der Cloud-Anbieter übernimmt die Sicherheit für die Cloud-Infrastruktur und der zugrunde liegenden Dienste, während der Endkunde in der Pflicht ist, seine Daten und Anwendungen in der Cloud angemessen abzusichern. Aber die Regelungen variieren natürlich von Vertrag zu Vertrag.

Wer Cloud-Sicherheit auslagert, profitiert von der flexiblen Skalierbarkeit, welche Cloud-Anbieter in der Regel bieten. Sie sind in der Lage, schnell auf steigende Anforderungen zu reagieren und die Ressourcen entsprechend anzupassen – oftmals sehr viel schneller, als ein Inhouse tätiges IT-Team dies tun könnte.

Die wichtigsten Merkmale der Cloud-Sicherheit

Was macht eine Cloud denn überhaupt zu einer sicheren Cloud? Auf welche Merkmale muss man achten? Was gilt als Status-Quo in Sachen Cloud-Sicherheit? Nun, zunächst einmal beinhaltet eine effektive Cloud-Sicherheitsstrategie immer eine Verschlüsselung von Daten – und zwar sowohl im Ruhezustand als auch während der Übertragung. Dadurch wird sichergestellt, dass selbst im Falle einer Kompromittierung der Daten ein unautorisiertes Lesen oder Nutzen verhindert wird.

Ein weiterer unerlässlicher Aspekt der Cloud-Sicherheit ist die Zugriffskontrolle. Darunter fallen alle Mechanismen, die ergriffen werden, um den Zugriff auf die Ressourcen zu kontrollieren und zu schützen. Konkret handelt es sich also um Zugriffsrichtlinien und die Sicherstellung, dass nur autorisierte Benutzer den Server-Raum betreten dürfen und Unbefugten der Zugriff verwehrt wird. Beim Thema Zugangsschutz können externe Dienstleister oftmals eher punkten als Inhouse betriebene Server, da die Anbieter höchste Sicherheitsstandards einhalten, die für „normale“ Unternehmen schwierig zu erreichen sind und in den meisten Fällen schlichtweg auch nicht wirtschaftlich wären.

Ein drittes, zentrales Merkmal von Sicherheit bei Cloud-Systemen ist das Thema Überwachung und Auditing: Cloud-Sicherheit erfordert eine kontinuierliche Überwachung und Überprüfung der Systeme und aller Aktivitäten. Durch die Protokollierung von Ereignissen und die Durchführung von Audits können potenzielle Sicherheitsverletzungen erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Und ganz nach dem Motto „Kein Backup, kein Mitleid“ gehört zu guter Letzt natürlich auch noch das Thema Backup und Wiederherstellung zwingend zur Cloud-Sicherheit. Die kontinuierliche, automatische Sicherung von Daten in der Cloud ist unerlässlich und ein wichtiges Merkmal der Cloud-Sicherheit. Regelmäßige Backups stellen sicher, dass im Falle eines Datenverlusts oder einer Störung die Daten wiederhergestellt werden können. Ein gutes Konzept beinhaltet immer auch konkrete Wiederherstellungsszenarien, damit im Ernstfall möglichst schnell weitergearbeitet werden kann und die Downtime so gering wie möglich ausfällt.

Unternehmen, die die Vorteile der Cloud-Technologie nutzen möchten, sollten unbedingt auch das Thema Cloud-Sicherheit auf ihre Agenda nehmen. Durch eine umfassende und gut durchdachte Sicherheitsstrategie können Unternehmen die Vorteile der Cloud nutzen und gleichzeitig ihre Daten und Systeme effektiv schützen. Bei Fragen zu Cloud-Lösungen, Backups, Cloud-Sicherheit & Co. sprechen Sie uns jederzeit gerne an!

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