
Stromausfälle sind in Deutschland selten, aber sie kommen vor und wenn sie auftreten, geschieht das in der Regel unvermittelt. Schon wenige Minuten ohne Energie können dazu führen, dass Server abrupt herunterfahren, Datenbankvorgänge unvollständig bleiben oder Hardware beschädigt wird. Untersuchungen zeigen, dass selbst kurze Unterbrechungen im Minutenbereich ausreichen, um Datenverlust oder Fehlfunktionen zu verursachen.
Während viele Unternehmen darauf vertrauen, dass „schon nichts passieren wird“, zeigt die Praxis ein anderes Bild. Gerade kleine und mittelständische Betriebe verfügen häufig nicht über die notwendige Infrastruktur, um Stromausfälle zuverlässig aufzufangen. Eine einzelne USV unter dem Serverschrank reicht dafür nicht aus – weder in Leistung noch in Ausfallsicherheit.
Rechenzentren arbeiten grundsätzlich mit einem mehrstufigen Energie- und Sicherheitskonzept, das dafür sorgt, dass selbst ein vollständiger Netzausfall ohne Unterbrechung überbrückt wird. Dieser Aufbau ist einer der zentralen Gründe, warum Unternehmen ihre Systeme auslagern.
Die erste Reaktionsstufe bei einem Ausfall übernimmt die Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Sie greift im Millisekundenbereich und stellt sicher, dass Server, Speicher‑ und Netzwerktechnik stabil weiterlaufen. Professionelle Rechenzentren verwenden hierfür modulare, hochgradig redundante Systeme, die Lastspitzen ausgleichen und Spannungsschwankungen zuverlässig abfedern.
Im LEW Green Data Center kommt zusätzlich ein moderner Ansatz zum Einsatz: Der kinetische Energiespeicher.
Schwungrad‑Technologie sorgt dafür, dass die kritischen ersten Sekunden eines Ausfalls überbrückt werden. Diese Systeme reagieren sofort und halten die Stromversorgung stabil, bis die langfristigen Notstromaggregate bereit sind.
Im LEW Green Data Center übernehmen tonnenschwere Schwungräder diese Aufgabe. Sie liefern sofort Energie, halten den Betrieb für rund zwanzig Sekunden und geben damit genau das Zeitfenster frei, das die nachgelagerten Systeme benötigen.
Der Vorteil liegt in der physischen Robustheit und in der Nachhaltigkeit: Es fallen keine Batteriemengen an, die gekühlt und regelmäßig ersetzt werden müssten; die Systeme sind mechanisch zuverlässig und gut recycelbar. Betreiberberichte und Fachmedien bestätigen den Einsatz dieser Technologie, inklusive der Überbrückungsdauer bis zur Aktivierung der Generatoren.


Abbildung: Aufbau eines kinetischen Energiespeichers (Schwungradspeicher)
Das System besteht aus Umrichter, Leistungsschaltern und einem zentralen Schwungrad, das elektrische Energie als Rotationsenergie speichert. Bei einem Stromausfall stellt der Speicher innerhalb von Millisekunden wieder Energie bereit und überbrückt die Zeit bis zur Netz- oder Generatorübernahme. Im Gegensatz zu Batteriesystemen arbeitet der kinetische Speicher ohne chemische Alterung, ist wartungsarm und besonders zuverlässig bei häufigen Schalt- und Lastwechseln.
Für alles, was über die ersten Sekunden hinausgeht, stehen leistungsstarke Netzersatzanlagen bereit. Diese Generatoren starten automatisch und versorgen das gesamte Rechenzentrum so lange wie nötig – bei Bedarf über viele Stunden.
Rechenzentren wie DOKOM21 dokumentieren ausführlich, wie redundant ausgelegte Dieselaggregate innerhalb weniger Sekunden zugeschaltet werden und über ausreichend Kraftstoffreserven verfügen, um einen kompletten Tagesbetrieb zu sichern. Nachbetankung ist während des laufenden Betriebs möglich.

Auch moderne Green Data Center setzen auf Dieselgeneratoren – trotz innovativer Schwungrad- oder Batteriespeicher. Während Schwungräder innerhalb von Millisekunden Energie bereitstellen und kurzzeitige Stromausfälle überbrücken, sichern Dieselaggregate die Versorgung bei länger andauernden Netzausfällen.
Sie liefern zuverlässig große Leistung, arbeiten unabhängig von Wetter oder Ladezustand und bilden zusammen mit den USV-Systemen ein mehrstufiges Sicherheitsnetz, das kritische IT-Systeme dauerhaft schützt.
Das LEW Green Data Center zeigt, wohin die Reise geht: Stromversorgung im Regelbetrieb aus 100 Prozent erneuerbaren Energien und hohe Energieeffizienz in allen Betriebsbereichen. Komponenten wie Luft‑Luft‑Wärmetauscher, Abwärmenutzung und moderne Energiespeicher ergänzen das Notstromkonzept zu einem ganzheitlichen System.
Ein professionelles Rechenzentrum bietet dagegen nicht nur technische Redundanz, sondern auch organisatorische Stabilität: geschulte Fachkräfte, dokumentierte Abläufe, regelmäßige Tests und hohe Zertifizierungsstandards wie ISO/IEC 27001 oder DIN EN 50600, die etwa beim LEW Green Data Center angestrebt werden. Die Auslagerung ist damit kein Komfort, sondern ein entscheidender Baustein für Ausfallsicherheit und Geschäftskontinuität.
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