Der reale Einbruch!

Einführung in die Zero-Trust-Architektur

Eine Zero-Trust-Architektur ist ein IT-Sicherheitsmodell, das voraussetzt, dass jeder Zugriff auf ein Netzwerk sich validieren muss, bevor eine Verbindung hergestellt wird. Nur privilegierte Zugriffe werden gewährt – zunächst einmal wird niemandem getraut, daher auch der Name: Zero Trust, Null Vertrauen. Das Prinzip zielt darauf ab, jede Kommunikation und jedes Risiko durch fortlaufende Identitäts- und Zugriffsüberprüfung zu begrenzen.

Was für die Beziehung mit dem Partner sicherlich eher kein empfehlenswertes Modell ist, kann die IT-Sicherheit im Unternehmen allerdings signifikant verbessern: Die Rede ist von „Zero-Trust“. Null Vertrauen. Die sogenannte Zero-Trust-Architektur ist ein Ansatz, der das Risiko von Cyberangriffen senken soll. Es basiert auf einem einfachen Grundsatz: Jedem Netzwerk-Ressourcen-Anforderer – unabhängig davon, ob es sich um einen Mitarbeiter, ein Gerät oder einen externen Anbieter handelt – wird zunächst einmal keinerlei Vertrauen gewährt. Zero Trust eben. Keiner erhält Zugriff auf irgendwas, sofern er sich nicht anständig authentifiziert hat.

Das heißt: Alle Netzwerkbenutzer müssen sich stetig authentifizieren, bevor sie über eine gesicherte Verbindung auf die Netzwerkressource zugreifen dürfen. Jegliche Intrusion in das Netzwerk wird durch fortgesetzte Überwachung und den Einsatz von modernen Datenanalyse- und Machine-Learning-Tools erkannt und blockiert – Hacker haben so keine Chance!

Was ist eine Zero-Trust-Architektur?

BYOD, Clouds und Home Office haben unsere Arbeitsweise verändert. Herkömmliche Sicherheitsstrategien zur Absicherung des Netzwerks halten diesen Bedingungen meist nicht mehr stand – und lassen viel zu viele gefährliche Lücken offen. Zero-Trust ist eine noch recht neue Art von Netzwerkinfrastruktur – einer Cybersecurity-Studie aus 2022 von CIO, CSO und COMPUTERWOCHE in Zusammenarbeit mit Arctic Wolf, AWS und Damovo zufolge haben jedoch bereits 46 Prozent der deutschen Unternehmen Zero-Trust-Lösungen im Einsatz und weitere 22 Prozent planen, auf Zero-Trust umzusteigen. Ein Thema also, das definitiv nicht bloß heiße Luft und kurzer Hype ist!

Gelebte Zero-Trust-Praxis heißt, dass jede Art von Netzwerkverkehr ohne vorherige Autorisierung und authentifiziertes Verifizierungsprotokoll erstmal kritisch untersucht wird, bevor eine Verbindung ermöglicht wird. Mit diesem neuen Verifizierungsmodell wird versucht, die Netzwerksicherheit zu verbessern, indem alle Netzwerkverbindungen auf einer vor eingestellten, strengen Sicherheitsbasis überprüft werden.

Zero-Trust-Architektur kann in verschiedenen Netzwerkkonfigurationen implementiert werden, entweder als Hardware oder Software. Die meisten Unternehmen bevorzugen jedoch in der Regel eine Kombination aus Hardware und Software, also eine Hybrid-Lösung, um ihre Netzwerke sicherer zu machen.

Vorteile einer Zero-Trust-Architektur

Die Anwendung einer Zero-Trust-Architektur im Unternehmen bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich. Zunächst bringt Zero-Trust erhebliche Verbesserung der Netzwerksicherheit mit sich, da alle Verbindungen einer einzigen, konsistenten Sicherheitsrichtlinie unterworfen werden. Zudem hat man eine (größere) Kontrolle über den Netzwerkverkehr und die Möglichkeit, nicht autorisierte Nutzer direkt und ohne Verzögerungen von der Nutzung des Netzwerks auszuschließen. Diese Form der Zugriffskontrolle kann übrigens auch dazu beitragen, dass alle externen Nutzer, die versuchen, auf das Netzwerk zuzugreifen, identifiziert werden – Hacker können so potentiell sogar erkannt werden und bleiben nicht wie gewöhnlich im Verborgenen.

Eine Zero-Trust-Architektur bietet darüber hinaus ein höheres Maß an Performance und Skalierbarkeit. Dies ist wichtig, wenn man bedenkt, dass viele Unternehmen Datenmengen mit sehr hohen Bandbreiten übertragen müssen. Eine Zero-Trust-Architektur kann somit dazu beitragen, dass der Datenverkehr effizienter läuft, was wiederum die Leistung des Netzwerks und die Kosten des Unternehmens günstig beeinflussen kann.

Herausforderungen einer Zero-Trust-Architektur

Angesichts der genannten Vorteile ist es kein Wunder, dass Zero-Trust bereits so etabliert ist. Aber natürlich hat das Zero-Trust-Modell auch Schwächen. Im Folgenden gehen wir auf die Herausforderungen und mögliche Probleme ein, die mit dieser Art der Architektur einhergehen, damit Sie diese direkt von Anfang an ausmerzen können, falls Sie sich entscheiden, auf eine Zero-Trust-Architektur umzusteigen:

  • Komplexität: Die Entwicklung und Implementierung eines Zero-Trust-Modells kann eine ziemlich komplexe Herausforderung sein. Unternehmen müssen ein komplettes Verständnis für das gesamte Netzwerk, die Anwendungen, die Risiken und das Verhalten der Benutzer haben, um ein relevantes Modell zu entwickeln. Das setzt entsprechendes Personal oder externes Know-how voraus.
  • Datenschutz: Bei der Zero-Trust-Architektur dreht sich alles um den Umgang mit Benutzeridentitäten. Die Identitätsverwaltung und Authentifizierung der Benutzer ist unerlässlich. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie dabei die geltenden Datenschutzanforderungen erfüllen und dass personenbezogenen Daten niemals abgefangen oder gestohlen werden können.

Insgesamt ist die Verwendung einer Zero-Trust-Architektur trotz der eben genannten Herausforderungen eine hervorragende Möglichkeit, die Netzwerksicherheit und Leistung zu verbessern und die Vorteile überwiegen in aller Regel klar den Implementierungskosten.

Sollten Sie Fragen zur Zero-Trust-Architektur haben oder selbst eine in Ihrem Unternehmen etablieren wollen, dann sprechen Sie uns gerne an! Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihre IT-Infrastruktur sicherer zu machen.

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